Nutzungsbedingungen
Stand: 23. August 2026
1. Wer hier Vertragspartner ist
§ 5 ECG
- Betreiber
- William Comploi
- Anschrift
- Unterberg 59, 6835 Zwischenwasser, Österreich
- Dienst
- Dropino, erreichbar unter dropino.net
- Weitere Pflichtangaben
- ⟨noch einzutragen: UID-Nummer bzw. Steuernummer, sobald vergeben⟩ ⟨noch einzutragen: Gewerbeberechtigung und zuständige Behörde, sofern erforderlich⟩
Die vollständigen Angaben stehen im Impressum. Über die genannte E-Mail-Adresse ist der Betreiber unmittelbar erreichbar; sie ist zugleich die Kontaktstelle im Sinne der Art. 11 und 12 DSA. Antworten kommt ein Mensch, kein Automat.
2. Was Dropino ist — und was nicht
Dropino ist ein Dienst zum Verschicken von Dateien. Du lädst etwas hoch, bekommst eine Adresse und gibst sie weiter. Wer die Adresse hat, kann herunterladen — ohne Konto, ohne Anmeldung, ohne App.
Dropino ist ausdrücklich kein Backup. Alles, was hier liegt, hat eine Frist und verschwindet. Behalte immer eine eigene Kopie deiner Dateien. Das ist keine Floskel, sondern die wichtigste Aussage dieses Textes.
Dropino ist ein Hostingdienst im Sinne des Art. 6 DSA: die Inhalte stammen von den Nutzern, nicht vom Betreiber. Es findet keine allgemeine Überwachung statt (Art. 8 DSA) — niemand sieht sich deine Dateien an, solange es keinen Anlass dafür gibt.
Ein Vertrag über die kostenlose Nutzung kommt zustande, sobald du eine Sendung aufgibst oder ein Konto anlegst. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt zustande, wenn du einen Tarif buchst (Punkt 6).
3. Wer teilnehmen darf
Ohne Konto
Eine Sendung aufgeben und eine Sendung öffnen kann jeder. Es braucht dafür weder ein Konto noch eine Anmeldung.
Mit Konto
Ein Konto gibt es nur mit einem Freundescode. Dropino ist kein offener Dienst; der Kreis wird bewusst klein gehalten. Ohne gültigen Code entsteht kein Konto — auch dann nicht, wenn alle anderen Angaben stimmen. Es besteht kein Anspruch darauf, einen Code zu bekommen.
Für ein Konto brauchst du: eine E-Mail-Adresse, einen Namen und ein Passwort von mindestens acht Zeichen. Du bist dafür verantwortlich, dein Passwort geheim zu halten. Wer sich mit deinen Zugangsdaten anmeldet, handelt aus Sicht des Dienstes als du.
Alter
Ein kostenpflichtiger Vertrag kann nur wirksam abgeschlossen werden, wenn du volljährig bist oder die Zustimmung deiner gesetzlichen Vertretung hast. Für Verarbeitungen, die auf einer Einwilligung beruhen, gilt in Österreich die Altersgrenze von 14 Jahren (§ 4 Abs. 4 DSG) — derzeit stützt sich allerdings keine Verarbeitung auf eine Einwilligung.
4. Leistungsumfang und Verfügbarkeit
Der Punkt, an dem viele Anbieter schwindeln
Was der Dienst kann
- Dateien hochladen — standardmäßig bis 50 GB je Datei. Die Grenze kann sich ändern; maßgeblich ist, was beim Hochladen angezeigt wird.
- Eine Adresse erzeugen, weitergeben, per Mail verschicken oder als QR-Code zeigen.
- Eine Sendung wahlweise mit einem Schloss versehen. Das ist eine zusätzliche Zugangssperre vor der Tür und keine Verschlüsselung des Inhalts — die Datei liegt unverändert im Speicher.
- Sehen, ob und wann eine Sendung geöffnet wurde.
- Mit Konto: Dateien anpinnen, private Ablage, eigene Adressen.
Keine Verfügbarkeitszusage
Es wird keine bestimmte Verfügbarkeit zugesagt. Dropino wird von einer einzelnen Person betrieben und läuft auf Diensten Dritter. Es gibt kein Service-Level, keine garantierte Betriebszeit, keine zugesagte Reaktionszeit und keine Rufbereitschaft.
Es kann jederzeit zu Ausfällen kommen, unter anderem durch:
- Wartung und Aktualisierungen, nach Möglichkeit angekündigt;
- Störungen bei Speicher-, Datenbank-, Hosting- oder Mailanbieter;
- Störungen der Netzanbindung, Stromausfälle, höhere Gewalt;
- Angriffe von außen und die Abwehrmaßnahmen dagegen.
Das schränkt gesetzliche Gewährleistungsrechte zahlender Kunden nicht ein: wer für einen Tarif zahlt und ihn über längere Zeit nicht nutzen kann, hat die Rechte aus dem Verbrauchergewährleistungsgesetz (VGG) — Verbesserung, Preisminderung, im Ernstfall Auflösung des Vertrags.
Der Dienst darf sich ändern
Funktionen können dazukommen, sich ändern oder wegfallen. Bei kostenpflichtigen Tarifen gilt: Wesentliche Verschlechterungen dessen, wofür du bezahlt hast, werden mindestens 30 Tage vorher per E-Mail angekündigt, und du kannst dann außerordentlich kündigen (Punkt 7).
Wenn Dropino ganz eingestellt werden sollte, gibt es mindestens 60 Tage Vorlauf per E-Mail an alle Kontoinhaber, damit jeder seine Dateien holen kann. Bereits gezahlte, noch nicht verbrauchte Beträge werden anteilig zurückerstattet.
5. Fristen, Papierkorb, Löschung
Alle Zahlen so, wie der Dienst sie tatsächlich anwendet
- Dateien
- 7 Tage ab dem Hochladen. Ohne Tarif einmal verlängerbar (14 Tage), mit Tarif zweimal (21 Tage). Mehr geht nicht — mit einer Ausnahme, dem Anlass-Tarif, gleich unten.
- Anlass-Tarif
- Wer einen Anlass-Tarif freischaltet — derzeit ist das der Hochzeitstarif — und dann eine seiner Sendungen dafür auswählt, hat eine Anlass-Sendung. In ihr gelten die 7/14/21 Tage nicht: dort bleiben die Dateien liegen, solange der Anlass läuft, also 60 Tage ab der Freischaltung. Wurde eine Datei so kurz vor dem Ende hochgeladen, dass ihre eigenen 7 Tage weiter reichen, behält sie ihre eigene, längere Frist; dasselbe gilt, wenn die Sendung zusätzlich verlängert wurde. Gekürzt wird durch den Anlass nie. Danach wandert sie in den Papierkorb und liegt dort die gewöhnlichen 30 Tage — der Knopf zum Zurückholen greift bei ihr allerdings nicht. Wird sie nicht anders gesichert, ist sie danach endgültig weg, also rund 90 Tage nach der Freischaltung.
- Anlass-Tarif, Grenzen
- Die Ausnahme oben gilt für die Sendung des Anlasses — nicht für die private Ablage und nicht für deine übrigen Sendungen; dort bleibt es bei 7/14/21 Tagen. Welche Sendung die des Anlasses ist, steht eine Zeile weiter unten. Wer eine Datei aus der Anlass-Sendung heraus in einen anderen eigenen Ordner verschiebt, behält ihre Frist, nimmt sie damit aber auch aus dem Anlass heraus: danach gelten für sie wieder die gewöhnlichen Regeln, samt Papierkorb und Zurückholen. Und solange ein Anlass-Tarif läuft, gibt es das dauerhafte Behalten gar nicht — auch nicht in anderen Sendungen und nicht in der privaten Ablage. Ein Anlass hat ein Ende; wer etwas darüber hinaus behalten will, lädt es herunter. Was vor dem Anlass-Tarif schon dauerhaft behalten wurde, bleibt es.
- Eine Sendung je Anlass
- Ein Anlass-Tarif deckt genau eine Sendung, und du wählst selbst, welche. Keine Sendung wird von allein zur Galerie deines Anlasses — auch keine, die du nach dem Einlösen anlegst. Bis du gewählt hast, gelten überall die gewöhnlichen 7/14/21 Tage. Die Frage steht in deinem Konto, solange du sie nicht beantwortet hast, und gleich nach dem Abschicken auch auf der Startseite.
- Wählen und nachholen
- Wählen lässt sich nur eine eigene Sendung, die noch läuft — nicht eine gelöschte, zurückgezogene oder abgelaufene. Sie bekommt dasselbe Enddatum wie der Anlass selbst, also keine neuen 60 Tage ab dem Wählen. Nachholen kannst du es jederzeit, solange dein Anlass läuft: was dann schon in der Galerie liegt, bekommt die längere Frist mit dazu. Nur rückgängig machen lässt es sich nicht; danach gilt für diese Sendung alles, was oben über Anlass-Sendungen steht — die längeren Fristen ebenso wie die Sperre im Papierkorb nach dem Ende des Anlasses. Löschst du die gewählte Galerie oder ziehst du sie zurück, wird der Platz wieder frei und du kannst eine andere wählen. Holst du die alte danach zurück oder gibst sie wieder frei, behält sie ihren Rang — außer, du hast inzwischen eine andere gewählt; dann kommt sie als gewöhnliche Sendung wieder. Was in ihr liegt, behält in beiden Fällen seine Frist.
- Später dazugelegte Dateien
- Wer zu einer bestehenden Sendung noch etwas dazulegt, bekommt das spätere von beidem: die eigenen 7 Tage oder die Frist der Sendung. Verlängert wird davon unabhängig immer die ganze Sendung, und wie oft das noch geht, richtet sich nach der Sendung — nach der höchsten Zahl an Verlängerungen, die eine ihrer Dateien schon verbraucht hat. Eine Sendung, die bereits auf 21 Tagen steht, lässt sich deshalb auch durch Nachlegen nicht weiter verlängern; die dazugelegte Datei behält dann die Frist, die sie beim Hochladen bekommen hat — solange sie dort liegen bleibt. Wer eine Datei aus einer fremden Sendung in einen eigenen Ordner oder in die private Ablage verschiebt, nimmt deren Frist nicht mit: dort gilt der eigene Rahmen (14 Tage ohne Tarif, 21 mit, ab dem Hochladen gerechnet). Gekürzt wird dabei nie auf weniger als 7 Tage ab dem Verschieben — lief die Datei ohnehin schon kürzer, bleibt es bei ihrer Frist. Beim Umräumen zwischen eigenen Ordnern und Sendungen wird dagegen nichts gekürzt. In beiden Fällen gilt zuletzt: Läuft die Zielsendung länger als die Datei selbst, erbt die Datei deren Frist — dieselbe Regel wie beim Dazulegen, auch wenn sie damit über den genannten Rahmen hinausreicht.
- Angepinnte Dateien
- Laufen nicht ab, solange ein Tarif läuft. Endet der Tarif, greifen wieder die gewöhnlichen Fristen.
- Leere Sendungen
- Eine Sendung ohne Dateien läuft nach 21 Tagen ab — außer, sie ist die Sendung eines Anlasses: dann läuft auch sie leer bis zum Ende des Anlasses. Das ist Absicht und der übliche Fall, denn der Link geht meist lange vor den ersten Bildern raus.
- Wunschadressen
- Eine selbst gewählte Adresse gilt 30 Tage und lässt sich in der Ablage jederzeit wieder auf 30 Tage ab heute setzen. Aufaddiert wird dabei nichts, und von allein verlängert sie sich auch nicht — auch dann nicht, wenn der Link fleißig geöffnet wird. Eine gewürfelte Adresse bleibt unbefristet. Für die Galerie eines Anlasses gilt sie mindestens bis 150 Tage nach dem Einlösen — 60 Tage Anlass und dreimal 30 Tage für den Fall, dass du danach freikaufst. Damit führt ein gedruckter Link oder QR-Code nie ins Leere, solange die Galerie lebt. Verliert die Sendung später ihren Rang als Anlass-Galerie, bleibt die Adressfrist trotzdem stehen; herabgesetzt wird sie nie.
- Papierkorb
- Nichts wird sofort gelöscht. Ob du löschst oder die Frist abläuft — es landet 30 Tage im Papierkorb und lässt sich in dieser Zeit zurückholen. Erst danach wird es endgültig aus dem Speicher entfernt. Die eine Ausnahme steht oben beim Anlass-Tarif: was wegen dessen Ablauf hier liegt, liegt ebenfalls 30 Tage, lässt sich aber nicht auf dem gewöhnlichen Weg zurückholen. Das gilt auch für Dateien aus einer Anlass-Sendung, die du VOR dem Ende des Anlasses selbst gelöscht hast: bis zum Ende des Anlasses holst du sie ganz gewöhnlich zurück — danach nicht mehr. Die 30 Tage laufen dabei ab deiner Löschung und beginnen nicht neu; was du an Tag 59 gelöscht hast, ist 30 Tage später weg, nicht 30 Tage nach dem Anlass.
- Zurückholen
- Eine zurückgeholte Datei bekommt wieder 7 Tage, und das zählt als Verlängerung. Ist der Rahmen des Tarifs ausgeschöpft, gibt es nur noch einen Tag — genug zum Herunterladen. Zurückholen schlägt nie ganz fehl, und es lässt sich wiederholen: läuft eine zurückgeholte Datei erneut ab, liegt sie erneut 30 Tage im Papierkorb und lässt sich erneut zurückholen. Eine Obergrenze dafür gibt es nicht. Ausgenommen ist auch hier, was wegen eines abgelaufenen Anlass-Tarifs im Papierkorb liegt — das kommt auf diesem Weg gar nicht heraus. Und dazwischen liegt ein dritter Fall: Ist der Anlass einer Sendung schon vorbei, kommen ihre Dateien zwar noch heraus, bekommen aber keine neuen Tage mehr — sie behalten die Frist, die sie hatten, und laufen danach ganz normal ab.
- Erinnerung
- Kontoinhaber bekommen drei Tage vor dem Ablauf eine Mail. Sie ist ein Dienst am Kunden, keine Zusage: es besteht kein Anspruch darauf, dass sie ankommt.
Endgültig gelöscht ist endgültig. Nach den 30 Tagen im Papierkorb gibt es keine Wiederherstellung, keine Sicherungskopie und keinen Notfallweg. Deshalb noch einmal: behalte eine eigene Kopie.
6. Tarife und der derzeitige Testbetrieb
Bitte diesen Punkt ganz lesen
Derzeit fließt kein Geld. Der Bestellweg ist ein Testabschluss. Es ist kein Zahlungsdienst angebunden, es wird nichts eingezogen, es wird nichts in Rechnung gestellt, und es werden an keiner Stelle Zahlungsdaten abgefragt — auch nicht zum Schein. Wer heute einen Tarif „bucht“, bekommt die Leistung freigeschaltet und zahlt nichts. Jeder Beleg wird intern als Testabschluss gekennzeichnet.
Sobald sich das ändert, wird es vorher angekündigt und dieser Absatz verschwindet. Niemand rutscht durch eine stille Änderung in eine Zahlungspflicht.
Die Tarife
Die aktuellen Tarife stehen auf der Tarifseite. Derzeit sind es vier — Klein (4 €), Einzeln (12 €), Studio (24 €) und Team (45 €), jeweils im Monat. Bei jährlicher Zahlung im Voraus gibt es 10 % Nachlass.
Alle Preise sind Endpreise für Verbraucher. Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen: der Betreiber ist Kleinunternehmer nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Sollte sich das ändern, gilt der neue Hinweis nur für neue Bestellungen; alte Belege sagen weiterhin die Wahrheit über sich selbst. ⟨noch einzutragen: Bestätigung des Steuerstatus durch die Steuerberatung, bevor der erste echte Kauf stattfindet⟩
Wie ein Tarif zustande kommt
- Du wählst Tarif und Zeitraum.
- Du siehst eine Übersicht mit Preis, Zeitraum, Ende der ersten Periode.
- Du bestätigst zwei Punkte ausdrücklich: dass du einen kostenpflichtigen Vertrag schließt und dein Widerrufsrecht kennst, und dass du den sofortigen Beginn verlangst. Beides wird mit Zeitstempel festgehalten.
- Du schließt ab. Der Tarif ist sofort aktiv.
Ohne beide Bestätigungen wird nichts freigeschaltet. Was der Haken über den sofortigen Beginn bedeutet, steht in der Widerrufsbelehrung — bitte dort nachlesen, es geht dabei um bares Geld.
Codes und Geschenke
Ein Tarif kann auch aus einem Coupon oder einem Freischaltcode stammen. Ein so geschenkter Tarif läuft nicht auf Rechnung und lässt sich deshalb auch nicht „kündigen“ — wer ihn loswerden will, sagt es kurz. Ein Anspruch auf Codes besteht nicht.
Wie lange ein geschenkter Tarif gilt, hängt davon ab, welcher es ist: ein Abo aus einem Code läuft unbefristet, ein Anlass-Tarif endet nach seiner Laufzeit — beim Hochzeitstarif 60 Tage ab dem Einlösen. Und ein Code wirkt nur auf einem Konto, an dem gerade kein Tarif läuft: solange einer läuft, wird nichts eingelöst. Das ist Absicht und schützt dich — sonst ersetzte ein geschenkter Code deinen bezahlten Tarif, womöglich durch einen kleineren mit Enddatum. Wer wechseln will, sagt kurz Bescheid; der Code bleibt so lange gültig, er wird durch den Versuch nicht verbraucht.
Solange ein Tarif läuft, lässt sich kein zweiter buchen. Das ist Absicht: sonst ginge bezahlte Zeit verloren. Wer wechseln will, kündigt zuerst — die Kündigung nimmt nichts weg (Punkt 7).
7. Laufzeit, Kündigung, Widerruf
Kündigung durch dich
Ein Tarif läuft für den gebuchten Zeitraum und verlängert sich, solange du ihn behältst. Du kannst ihn jederzeit selbst im Konto kündigen — ohne Frist, ohne Begründung, ohne Nachfrage und ohne dass du dafür jemanden anschreiben musst.
Eine Kündigung nimmt dir nichts weg. Der Tarif läuft bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter. Fristen deiner Dateien und Links, die dann schon laufen, werden nicht verkürzt.
Das kostenlose Konto kannst du jederzeit löschen lassen. Schreib dafür an die Adresse unter Punkt 1; das Konto und die zugehörigen Daten werden dann gelöscht, mit Ausnahme der Belege, die steuerrechtlich aufbewahrt werden müssen.
Außerordentliche Kündigung
Wenn eine Änderung des Dienstes das, wofür du bezahlt hast, wesentlich verschlechtert, kannst du binnen 30 Tagen ab der Ankündigung mit sofortiger Wirkung kündigen. Bereits gezahlte, noch nicht verbrauchte Beträge werden anteilig zurückerstattet.
Kündigung durch den Betreiber
Der Betreiber kann ein kostenloses Konto mit einer Frist von 30 Tagen per E-Mail kündigen, ein kostenpflichtiges zum Ende des bezahlten Zeitraums. Eine sofortige Kündigung ist nur bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen Punkt 8 oder 9 möglich — und dann gilt Punkt 11 (Begründung und Widerspruch).
Widerruf
Als Verbraucher hast du bei kostenpflichtigen Verträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Alles dazu, samt Muster-Widerrufsformular und den Voraussetzungen, unter denen es erlischt, steht in der Widerrufsbelehrung.
8. Deine Pflichten
- Rechte an den Dateien. Du darfst nur hochladen und verbreiten, wozu du berechtigt bist — eigene Werke oder Werke, für die du die Erlaubnis hast.
- Empfängeradressen. Wenn du eine Sendung per Mail verschickst, musst du die Adresse rechtmäßig verwenden dürfen. Der Empfänger soll die Mail erwarten. Dropino ist kein Werkzeug für unerwünschte Werbung.
- Daten anderer Menschen. Wenn deine Dateien personenbezogene Daten Dritter enthalten, bist du dafür datenschutzrechtlich verantwortlich, nicht Dropino. Für besonders schützenswerte Daten setz bitte ein Schloss und gib das Wort auf einem anderen Weg durch — und bedenke, dass das Schloss den Inhalt nicht verschlüsselt.
- Eigene Kopie. Behalte immer eine. Dropino ist kein Backup.
- Keine Umgehung. Schranken des Dienstes — Größenbeschränkungen, Fristen, Drosselungen, der Freundescode, Tarifgrenzen — sind nicht dazu da, umgangen zu werden. Automatisiertes Massenanlegen von Sendungen oder Konten ist nicht erlaubt.
- Keine Angriffe. Kein Durchprobieren von Codes, kein Ausspähen fremder Sendungen, kein Überlasten, kein Einschleusen von Schadsoftware.
- Passwort geheim halten, und Missbrauch des Kontos umgehend melden.
9. Verbotene Inhalte
Art. 14 DSA — die Regeln stehen klar da, nicht im Ungefähren
Über Dropino dürfen die folgenden Inhalte weder hochgeladen noch verbreitet noch gespeichert werden:
- Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern und jede andere Form der Ausbeutung Minderjähriger. Solche Inhalte werden gelöscht und den Behörden gemeldet — ohne Vorwarnung, ohne Ausnahme, ohne Widerspruchsverfahren.
- Terroristische Inhalte, Aufrufe zu Gewalt, Anleitungen zu Straftaten, Verhetzung nach § 283 StGB.
- Nationalsozialistische Wiederbetätigung im Sinne des österreichischen Verbotsgesetzes.
- Urheberrechtsverletzungen — also geschützte Werke, für die du keine Rechte hast.
- Intime Aufnahmen ohne Einwilligung der abgebildeten Person, sowie Aufnahmen aus dem höchstpersönlichen Lebensbereich, die gegen den Willen der Betroffenen verbreitet werden.
- Schadsoftware jeder Art, sowie Inhalte für Betrug, Phishing oder das Erbeuten fremder Zugangsdaten.
- Erpressungsmaterial, gestohlene Datenbestände, gestohlene Zugangsdaten.
- Ehrverletzende und verleumderische Inhalte über konkrete Personen.
- Alles Übrige, was nach österreichischem oder EU-Recht rechtswidrig ist.
Und was nicht auf dieser Liste steht: Es findet keine Gesinnungsprüfung statt. Was rechtmäßig ist, darf verschickt werden — auch wenn es dem Betreiber nicht gefiele. Er sieht sich Dateien nur an, wenn eine Meldung eingeht oder eine Behörde ihn dazu verpflichtet.
10. Etwas melden
Art. 16 DSA — Melde- und Abhilfeverfahren
Wenn du auf Dropino einen Inhalt findest, den du für rechtswidrig hältst, kannst du ihn melden — über das Meldeformular oder per Nachricht an william.comploi@gmail.com. Das steht jedem offen, auch ohne Konto.
Damit sich die Meldung bearbeiten lässt, gib bitte an:
- die Adresse (den Link) der betroffenen Sendung oder Datei;
- eine Begründung, warum du den Inhalt für rechtswidrig hältst;
- deinen Namen und deine E-Mail-Adresse (außer bei Meldungen zu Missbrauchsdarstellungen von Kindern — dort ausdrücklich nicht nötig);
- eine Erklärung, dass deine Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind.
Was dann passiert:
- Du bekommst unverzüglich eine Empfangsbestätigung, sofern du eine Adresse angegeben hast.
- Die Meldung wird zeitnah, sorgfältig und ohne Willkür geprüft — von einem Menschen, nicht von einer Maschine.
- Du wirst über die Entscheidung und die Begründung informiert und über die Wege, dagegen vorzugehen.
Eine wissentlich falsche Meldung ist selbst ein Verstoß gegen diese Bedingungen und kann Schadenersatzpflichten auslösen.
11. Sperrung, Löschung — und dein Widerspruch
Art. 17 DSA — Begründungspflicht
Wann etwas gesperrt oder gelöscht wird
Der Betreiber kann einzelne Dateien oder Sendungen sperren oder löschen, den Mailversand einschränken oder ein Konto sperren, wenn ein Inhalt gegen Punkt 9 verstößt, ein Nutzer wiederholt gegen Punkt 8 verstößt oder eine behördliche Anordnung vorliegt. Die Maßnahme muss verhältnismäßig sein: eine einzelne rechtswidrige Datei führt nicht zur Kontosperre.
Du bekommst eine Begründung
Wird etwas von dir gesperrt oder gelöscht, bekommst du unverzüglich eine klare Begründung per E-Mail — sofern der Betreiber deine Adresse hat. Darin steht:
- was genau betroffen ist und welche Maßnahme ergriffen wurde;
- ob sie räumlich oder zeitlich begrenzt ist;
- worauf sie sich stützt — auf eine Meldung, eine behördliche Anordnung oder eine eigene Feststellung;
- ob dabei automatisierte Mittel eingesetzt wurden (derzeit werden keine eingesetzt);
- welche Bestimmung dieser Bedingungen oder welche Rechtsvorschrift verletzt ist, mit Begründung;
- wie du dagegen vorgehen kannst.
Diese Begründung entfällt nur dort, wo das Gesetz sie ausschließt — etwa bei einer behördlichen Anordnung, die zur Geheimhaltung verpflichtet.
Wie du widersprechen kannst
- Widerspruch beim Betreiber. Schreib binnen sechs Monaten an die Adresse unter Punkt 1. Der Widerspruch wird von einem Menschen geprüft und innerhalb von 14 Tagen beantwortet. War die Maßnahme falsch, wird sie rückgängig gemacht.
- Gerichtlicher Weg. Der steht dir jederzeit offen und wird durch nichts hiervon eingeschränkt.
- Beschwerde bei der Aufsicht. Zuständig ist in Österreich die Koordinierungsstelle für digitale Dienste bei der KommAustria bzw. der RTR. ⟨noch einzutragen: Aktuelle Kontaktangaben der Koordinierungsstelle nachtragen⟩
Ehrlich dazugesagt: Dropino ist ein Kleinstunternehmen. Art. 19 DSA nimmt Kleinstunternehmen von den besonderen Pflichten der Online-Plattformen aus (Abschnitt 3 des Kapitels III, u. a. dem förmlichen internen Beschwerdemanagement nach Art. 20). Ein privater Dateiaustausch ohne öffentliche Verbreitung ist zudem voraussichtlich gar keine Online-Plattform im Sinne des Art. 3 lit. i DSA. Die Pflichten für Hostingdienste — Meldeverfahren nach Art. 16 und Begründung nach Art. 17 — gelten aber unabhängig von der Größe, und der oben beschriebene Widerspruchsweg wird freiwillig angeboten, auch wenn er nicht in dieser Form vorgeschrieben ist.
12. Haftung
Der Betreiber haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und für grobe Fahrlässigkeit, sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich macht und auf die du regelmäßig vertrauen darfst — und in diesem Fall der Höhe nach begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Für Datenverlust haftet der Betreiber nur bis zu dem Betrag, der für die Wiederherstellung bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch dich angefallen wäre. Dropino ist kein Backup; die Fristen aus Punkt 5 stehen offen im Text und werden vor jedem Ablauf angekündigt.
Für fremde Inhalte haftet der Betreiber nach Art. 6 DSA nicht, solange er keine Kenntnis von der Rechtswidrigkeit hat. Sobald er Kenntnis erlangt, handelt er unverzüglich. Eine allgemeine Überwachungspflicht besteht nach Art. 8 DSA ausdrücklich nicht.
Du stellst den Betreiber frei von Ansprüchen Dritter, die daraus entstehen, dass du gegen Punkt 8 oder 9 verstoßen hast — es sei denn, du hast den Verstoß nicht zu vertreten.
Das alles gilt nicht gegenüber Verbrauchern, soweit zwingendes Verbraucherrecht entgegensteht. Gesetzliche Gewährleistungsrechte werden durch diesen Punkt nicht eingeschränkt.
13. Änderungen dieser Bedingungen
Diese Bedingungen können geändert werden — etwa weil sich der Dienst ändert, ein Zahlungsdienst dazukommt oder sich die Rechtslage ändert.
- Mit Konto: Änderungen werden dir mindestens 30 Tage vorher per E-Mail angekündigt, mit einem Hinweis darauf, was sich ändert. Widersprichst du nicht bis zum Wirksamwerden, gelten sie als angenommen. Widersprichst du, endet der Vertrag zu diesem Zeitpunkt; bereits gezahlte, noch nicht verbrauchte Beträge werden anteilig zurückerstattet. Auf beides wird in der Ankündigung ausdrücklich hingewiesen.
- Ohne Konto: Es gilt die Fassung, die beim Aufgeben der Sendung auf dieser Seite stand.
Für bereits laufende, bezahlte Zeiträume gilt weiterhin die Fassung, die beim Abschluss gültig war, soweit die Änderung dich schlechterstellen würde.
14. Rechtswahl, Gericht, Streitbeilegung
Anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bist du Verbraucher, bleibt dir dadurch der Schutz nicht entzogen, den die zwingenden Bestimmungen deines gewöhnlichen Aufenthaltsstaates dir gewähren (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-Verordnung). Anders gesagt: wenn dein Heimatrecht dich besser schützt, gilt in diesem Punkt dein Heimatrecht.
Zuständiges Gericht
Für Verbraucher gilt keine Gerichtsstandsklausel — es bleibt bei den gesetzlichen Regeln. Nach § 14 KSchG kannst du, wenn du deinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Beschäftigungsort in Österreich hast, nur bei dem dafür zuständigen Gericht geklagt werden. Verbraucher aus anderen EU-Staaten können nach Art. 17 bis 19 EuGVVO nur an ihrem Wohnsitz geklagt werden und dort auch selbst klagen.
Nur für Verträge mit Unternehmern gilt als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht in Feldkirch.
Außergerichtliche Streitbeilegung
Ein Hinweis zur EU-Plattform fehlt hier bewusst. Die europäische Online-Streitbeilegungsplattform wurde am 20. Juli 2025 abgeschaltet und die zugrundeliegende Verordnung aufgehoben. Ein Link darauf wäre heute irreführend.
Der Betreiber ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Das heißt aber nicht, dass dir dieser Weg verschlossen ist: In Österreich ist für Streitigkeiten rund um Onlinedienste die anerkannte Schlichtungsstelle
- Stelle
- Internet Ombudsstelle
- Träger
- Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)
- Anschrift
- Ungargasse 64–66/3/404, 1030 Wien
- Telefon
- +43 1 595 21 12-75
- kontakt@ombudsstelle.at
- Website
- www.ombudsstelle.at
Und ganz unabhängig davon: Der schnellste Weg bleibt eine Nachricht an william.comploi@gmail.com. Hier sitzt ein Mensch, kein Beschwerdeportal — die meisten Sachen sind mit einer Mail erledigt.
15. Schlussbestimmungen
Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen tritt die gesetzliche Regelung.
Deine Rechte und Pflichten aus diesen Bedingungen kannst du nicht ohne Zustimmung des Betreibers übertragen. Der Betreiber darf den Vertrag im Fall einer Übertragung des Dienstes übertragen; du wirst darüber mindestens 30 Tage vorher informiert und kannst dann kündigen.
Es gilt jeweils die Fassung, die bei Vertragsschluss auf dieser Seite stand.
Weiter geht es mit der Datenschutzerklärung, der Cookie-Erklärung und der Widerrufsbelehrung.
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